Nationalpark Manuel Antonio, Costa Rica. Kiki urlaubt.

Was ist denn mit dem Hahn los? ich reibe mir die Augen und schaue auf die Uhr. Fünf Uhr. Gewohnte Zeit. Aber kein gewohntes Kikiriki.
Ich glaub der ist auf Drogen. Oder auf Tollwut.

Oder…oh…das ist kein Hahn! Ich bin doch jetzt in Manuel Antonio und neben meinem Hotel beginnt direkt der Dschungel!

AFFEN!

Ich springe aus den Federn und raus auf den Balkon. Ich reibe mir nochmal die Augen denn ich kann nix sehen. Achso. Brille fehlt. Schnell hüpfe ich wieder ins Zimmer. Brille, Brille…wo isn die?! Sehe zu wenig um sie zu finden. Ok, dann also schnell, schnell Hände waschen und Kontaktlinsen rein. Zurück auf dem Balkon kann ich den Dschungel toben hören – aber außer Wald is nix sehen.

Macht nichts. Denn heute gehe ich in den Nationalpark hinein und jeder sagt, dass man da genug Tiere zu sehen bekommt.

Zum Frühstück gibt es natürlich auch hier Pinto de Gallo

Dann geht es los. Dayana und Guillermo treffe ich im Park. Erst bin ich ein wenig enttäuscht denn der Urwald weist herrlich gepflasterte Wege auf – damit ist das Gefühl mit der Natur eins zu werden gleich Null. Und die gepflasterten Wege sind übersäht mit Touristen! Und wir haben gerade Nebensaison!

Trotzdem ist es schön und wir werden auch belohnt mit der Sicht ganz vieler Tiere:

Ein Faultier hängt faul neben dem Weg…

Und auch Kapuzineräffchen hängen hier ab:

 

Dann erreichen wir Strand Nummer eins. Hüüüübsch.

Und hier sind meine liebgewonnenen Freunde Dayana und Guillermo:

Es ist übrigens heiß hier. Ich habe eine vage Vermutung woher der Name Affenhitze kommt…

Wir schleppen uns weiter, immer schön rauf und runter. Und dann kommen wir zum Strand Manuel Antonio. Ringen wir uns doch ein „Boa, wie ist das schön! Kiki, wir beneiden dich!“ ab.

Durchaus nett hier, durchaus.

Aber darf ich euch was verraten? Mir gfallt Griechenland besser… Offensichtlich bin ich nicht so der Karibik Typ (wenngleich ich hier ja auch am Pazifik bin!). Die Luft ist feucht und heiß – genauso wie das Wasser. Menschenmassen tummeln sich am Strand und suchen die beste Pose fürs Selfie…

Und das tiefblaue, klare, kalte Wasser des Mittelmeeres, des gfoit ma irgendwie noch besser…!

ABER, ich bin durchaus froh hier zu sein hihi!

Vielleicht sollte ich noch erwähnen: am Strand tummeln sich nicht nur Menschen! Auch Affen und Waschbären mischen kräftig mit! Seine Sachen sollte man besser nicht unbeaufsichtigt lassen, sonst wird gestohlen!

Und so entschließe ich mich nach dann doch zurück zu meinem Hotel zu marschieren und mich dort noch ein wenig am Pool zu suhlen – und die schöne Aussicht über die Bucht zu genießen.

Ich wohne übrigens im Hofel El Faro Beach. Volle Empfehlung meinerseits! Liegt DIREKT neben dem Nationalpark und zum Strand ist es auch ein Affensprung. Äh. Katzensprung.

Und ich liebe mein Zimmer! Es ist ein Container und so ist es vielleicht ein wenig schmal, aber toll! Bett: toll. Bad: toll. Aussicht: toll. Frühstück: inkludiert und toll. Dusche: heiß! (Das ist vielleicht ein wenig Ironie, dass ich an diesem heißen Ort eine heiße Dusche habe und back in the mountains wieder kalt duschen werde müssen…)

Ui, und DAS ist die Aussicht von meinem Balkon:

Derzeit weilen in Manuel Antonio nur Pärchen – vielleicht weil Nebensaison ist ? Die meisten sind auch Costa Ricaner. So beschließe ich ins Backpacker Hostel Costa Linda zum Abendessen zu gehen. Erstens: Essen und Bier ist hier schön günstig. Und zweitens: vielleicht sind hier auch ein paar Alleinreisende zu denen ich mich gesellen kann.

Und so treffe ich auf Barefoot Bob. Beruf: Lebenskünstler. Wohnort: Welt. So genieße ich nach einem schönen Tag noch einen kurzweiligen Abend.

Und morgen treffe ich Dayana und Guillermo am Strand: Boogie Surfing!

PS: Oh, oh, ich hätte fast vergessen euch diesen Kameraden vorzustellen:

In Spanischen hat er den wohlklingenden Namen „Pizote“. Zu Deutsch: „Weißrüssel-Nasenbär“. Meine Familie können gar nicht genug kriegen von diesem Namen. Lies es mal laut. Klingt irgendwie nach Krieg….

 

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